Technisches Gebäudemanagement bei staatlichen Museen

Denkschrift 2019, Beitrag Nr. 16 (Kapitel 1209)

Der Rechnungshof untersuchte das technische Gebäudemanagement bei elf staatlichen Museen. Die Einrichtungen wendeten jährlich 5 Mio. Euro für Strom, Wärme und Wartung auf. Die Museen hatten aufgrund ihrer Exponate teilweise höchste raumklimatische Ansprüche. Die meisten Gebäude waren denkmalgeschützt und die technischen Anlagen veraltet. Die Energieeffizienz war gering. Da die Betreiber der Museen die Gebäude größtenteils nicht selbst bewirtschafteten, bestand für sie kein finanzieller Anreiz, den technischen Betrieb zu optimieren. Der Rechnungshof regte an, den technischen Betrieb zu optimieren, die Technik zu modernisieren und wo möglich etwa durch Einsatz von klimatisierten Vitrinen die raum-klimatischen Anforderungen zu reduzieren.

Außerdem wies der Rechnungshof in seiner Prüfung explizit auf die Situation des Linden-Museums hin. Hier sollte baldmöglichst eine Grundsatzentscheidung über den Standort getroffen werden, damit die politischen Weichen für einen Neubau oder eine Generalsanierung gestellt werden können.

Parlamentarische Behandlung

Der Landtag hat die Landesregierung gebeten,

  • den technischen Gebäudebetrieb in den Museen zu optimieren und die Beauf-tragten für den Gebäudebetrieb zu bestellen;
  • die veralteten technischen Anlagen insbesondere in der Staatsgalerie Stuttgart zügig zu modernisieren und die Standortfrage des Linden-Museums in Abstimmung mit der Stadt Stuttgart zu klären.

Reaktion der Landesregierung

Parlamentarische Erledigung

Der Beitrag ist noch nicht parlamentarisch erledigt. Die Landesregierung hat dem Landtag über das Veranlasste bis zum 31.03.2023 zu berichten.

Letzte Änderung dieses Artikels: 25.06.2020